Ein paar allgemeine Tips zur Famulatur

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Vor der Abreise:

Die Vorbereitungen für die Famulatur sollte man rechtzeitig beginnen, ein halbes Jahr bis ein Jahr vor der Abreise sollten ausreichend sein. Es ist zu empfehlen, die gängigen Impfungen aufzufrischen bzw. eine Titerbestimmung durchführen zu lassen. Besondere Schutzimpfungen sind laut Auskunft des Tropeninstitutes für die Cook Islands nicht erforderlich. Impfungen gegen Hepatitis A und B sollte man ohnehin haben.Wichtig ist auch, einen gültigen Reisepaß zu besitzen (rechtzeitig beantragen!).Neben den Tickets für den Flug sollte man sich schon einige Gedanken über den Ablauf der Famulatur machen. An jeder Uni gibt es im Normalfall einen sogenannten LocalExchangeOfficer kurz LEO, der Unterlagen über Famulaturorte, Kontaktpersonen und Adressen besitzt. Über diesen sollte man sich schon einige Infos einholen, eventuell hat dieser auch schon die Formulare für den Reisekostenzuschuß. Ein Reisekostenzuschuß wird über den Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD bzw. durch den für Zahnmediziner zuständigen ZAD geleistet. Wichtig ist die rechtzeitige Beantragung ! Für Famulaturen im Februar/März/April bis zum 01.10. des Vorjahres, für den Zeitraum Juli/August/September/Oktober bis zum 01.01..

Anschrift: ZAD Geschäftsstelle, Mallwitzstraße 16, 53177 Bonn

Vorraussetzung für den Zuschuß ist unter anderem, daß die Famulaturzeit mindestens 60 Tage beträgt. Dies muß durch eine Institution vor Ort bescheinigt und nachgereicht werden!

Weiterhin ist eine Auslandskrankenversicherung wichtig, eventuell ein Komplettpaket der Deutschen Ärzte-Versicherung. Eine Famulaturhaftpflicht kann ebenfalls abgeschlossen werden, ist aber nicht zwingend.

Kleiner Tip am Rande: Nicht zuviel Gepäck mitnehmen! Es gibt auf der Hauptinsel Rarotonga eigentlich alles zu kaufen, die Preise sind dabei nur leicht höher als in Deutschland.

Als Zahlungsmittel haben sich Kreditkarten bewährt sowie Traveller-Cheques.

Zum Thema Spendenmaterial:

Die Spendenbereitschaft der zahnmedizinisch und medizinisch tätigen Firmen in Deutschland ist relativ groß, vor allem einige Dentaldepots zeigten sich sehr großzügig und hilfsbereit. Den Transport des Materials übernimmt Air NewZealand in der Regel kostenlos, wenn man die Pakete als Spendenmaterial deklariert. Ansprechpartner ist Air NewZealand Cargo Frankfurt.

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Vor Ort:

In den vergangenen Jahren war es usus, das Material in der Dental Clinic von Avarua/ Rarotonga "abzugeben" und dort zu arbeiten. Ob dies die beste Lösung im Sinne der Famulanten und der Spenderfirmen ist, darf vorsichtig angezweifelt werden, da diese Klinik seit knapp drei Jahren privatisiert ist. Als vermeintlich besserer Weg hat sich die Verteilung der Spendengüter über das öffentliche Gesundheitswesen ("Ministry of Public Health") der Cook Islands erwiesen. Da wir diesen Weg erstmalig gegangen sind, war es nicht unbedingt der bequemere Weg.

Kontaktadressen:

Mrs. Miriama Pierre
Acting Director of Dentistry Ministry of Health
PO Box 109, Avarua, Rarotonga, Cook Islands
Phone: +682-29664
Fax: +682-23109

Dr. George Hosking (The dental service)
PO Box 139, Avarua, Rarotonga, Cook Islands
Phone: +682-29312
Fax: +682-29314

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Outer Islands:

"Einsätze" auf den Outer Islands werden jetzt ebenfalls über die Regierung bzw. das öffentliche Gesundheitswesen organisiert. Die Regierung ist bemüht, kostenlose Unterkünfte für die Famulanten zu stellen, quasi als Gegenleistung für das Spendenmaterial bzw. als Anerkennung des Arbeitseinsatzes. Die Arbeitsbedingungen sowie die Bereitschaft zur Behandlung ist auf den einzelnen Inseln so unterschiedlich wie die Bevölkerung selbst. Erfahrungsberichte liegen mir vor über Mangaia, Mauke, Mitiaro, Atiu und Aitutaki. Außerdem natürlich über verschiedene Einsatzmöglichkeiten auf Rarotonga. Die Nordinseln sind hierbei nicht erwähnt, wobei ein Einsatz dort auch gewünscht ist. Die Bedingungen sind aber als sehr schwierig anzusehen bei gleichzeitig sehr hohen Kosten für den Flug mit Air Rarotonga.

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Summary:

Ich hoffe, diese Seite bietet eine Orientierung für diejenigen, die einen Trip auf die Cooks planen. Wer Ergänzungen oder Verbesserungsvorschläge hat, kann sich gerne an mich wenden, damit ich diese gegebenenfalls mit in diese Seite einbaue. Ich freue mich jederzeit über eigene Erfahrungsberichte von den Cook Islands.

Kia Orana!

Januar 2001, Sascha Stiefenhofer (Heidelberg)

 

aktualisiert am 10.03.2008

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